Dienstag, 5. Juli 2011

Die Kochjule

Was man nicht alles beim Entrümpeln findet...besser gesagt, dieses Buch fiel mir heute morgen in die Hand. Es stand auf einem Regal in der Küche und wurde vom Luftzug heruntergeweht.

Ich habe es mal auf einem Flohmarkt erstanden. Es ist "ein Kochbuch für kleine Hausfrauen" von einem namhaften Haferflockenhersteller und stammt aus dem Jahr 1962.

Es besticht durch lustige Bilder und bietet neben den Rezepten ("gefahrloses Kochen ohne Streichhölzer, ohne Feuer, ohne Strom") auch eine kleine Story von der Kochjule, Pummel, Teddy und der Zöpfe-Puppe.



Natürlich könnte man in der heutigen Zeit niemandem mehr mit sowas kommen. Wo bleibt denn da die Gleichberechtigung und überhaupt wird ja so ziemlich jedes Klischee bedient.


Politische Korrektheit war zu dieser Zeit auch noch nicht so gefragt und deshalb kriegt Teddy auch erstmal eine (verbale) Abreibung.


Aber zum Glück kann Jule nicht nur kochen, sondern auch Popos flicken.  (Jetzt hab ich 3x drübergelesen und jedes Mal denke ich: vergiss bloss das "L" nicht!)


Und für die ganz Harten ist auch ein bisschen Blut dabei.

Die Rezepte sind übrigens nicht zu verachten, von Birnensalat über Müsli zu Sanddornflocken ist einfach alles dabei. 

Nur "Nasse Anna" als Titel für den Ananas-Salat hätten sie sich wirklich sparen können.


1 Kommentar:

  1. Hey, das kenn ich!! Das müßte ich noch irgendwo haben.......gleich mal suchen gehn!

    Kunterbunte Grüße, Tanja

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